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Die Bestattung: Ein Abschied, der zum Leben gehört

Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. – Offenbarung 21, 4+5


Der Tod nimmt einen Menschen von uns, der uns lieb ist, und führt uns vor Augen, dass wir vergänglich sind. Der christliche Glaube will Trost und Kraft schenken, dem Tod zu begegnen und die christliche Hoffnung reicht über den Tod hinaus.


Wenn der Tod zu Hause eintritt, ist es notwendig, eine Ärztin oder einen Arzt zu rufen, damit ein Totenschein ausgestellt werden kann.

Nach Eintreten des Todes kann der/die Verstorbene bis zu 36 Stunden im Hause bleiben. Das gibt Ihnen Gelegenheit in Ruhe Abschied zu nehmen, ein Gebet zu sprechen, eine Kerze anzünden. Gerne können Sie Angehörige und die Pfarrerin dazu bitten.

 

 

Das Bestattungsinstitut Ihrer Wahl gibt Ihnen erste Informationen an die Hand, wird erste Dinge in die Wege leiten und Ihnen bei den nötigen Formalitäten behilflich sein.

 

 

Sodann wählt das Bestattungsinstitut in Absprache mit Ihnen, mit dem Friedhofsamt und mit der Pfarrerin einen Termin für die Trauerfeier und die Bestattung aus.


Die zuständige Pfarrerin oder Pfarrer wird auf Sie zukommen und einen Termin für ein Trauergespräch (in der Regel bei Ihnen zu Hause) vereinbaren, um Sie beim Abschiednehmen zu begleiten und um die anstehende Trauerfeier und die Lieder gemeinsam zu besprechen.

 

Manchmal hilft es, einen lieb gewonnenen Gegenstand zu nehmen, ein Bild zu malen oder einen Brief zu schreiben und dem Sarg oder dem Grab beizulegen.

 

Nach der Trauerfeier laden viele Familien die Trauergäste zu einem Beerdigungskaffee ein. Im gemeinsamen Gespräch können Erinnerungen an den Verstorbenen ausgetauscht werden und die Hinterbliebenen erfahren so Stärkung für die anschließende Trauerzeit.

 

Im nächsten Sonntagsgottesdienst wird dem Verstorbenen bzw. der Verstorbenen noch einmal in der Fürbitte gedacht. Dazu sind die Angehörigen besonders eingeladen.

 

Und am Ewigkeitssonntag im November wird allen Gemeindegliedern, die im zu Ende gehenden Kirchenjahr gestorben sind, noch einmal mit Kerzen und Gebet in besonderer Weise gedacht. Zu diesem Gottesdienst werden die nächsten Angehörigen schriftlich eingeladen.


Bei Fragen zum Thema Bestattung rufen Sie uns an oder mailen Sie uns.

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